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Am Beispiel der wissenschaftlichen Vruntersuchungen zum Bauvorhaben Potsdamer Platz soll verdeutlicht werden, daß ein eingehender Abstimmungsprozeß Grundlage für einen sinnvollen
Einsatz verschiedener Bewirtschaftungsbausteine darstellt.

Regenwasserbewirtschaftung soll nicht nur als Grundlage der Bemessung eines Kanalnetzes
dienen, sondern muß auch als Beitrag zur Entlastung der oft auf die Funktion der Vorflut
reduzierten Oberflächengewässer verstanden werden. Hierfür steht ein breites Spektrum an
Maßnahmen zur Verfügung, deren Einsatz von den jeweiligen Standortbedingungen abhängig
gemacht werden muß.

 

Ein außergewöhnliches Projekt des ökologischen
Städtebaus – das ist das Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort wurden verschiedene innovative Maßnahmen realisiert. Schwerpunkt des Projektes bildet das Konzept zu Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung, der Gebäudebegrünung und der Gebäudekühlung.

Regenwasser wird in Zisternen gesammelt und für die Bewässerung einer Fassadenbegrünung sowie die Erzeugung von Verdunstungskälte in Klimaanlagen genutzt.
Überschüssiges Wasser wird im Innenhof durch den Anstau eines Teiches verdunstet oder zur Versickerung gebracht.

 

Der Bereich Ökologie der ufaFabrik Berlin bietet Interessierten die Möglichkeit, Verbindungen zwischen Kultur, Ökologie, Ökonomie und Gemeinschaft kennenzulernen, zu erforschen und aktiv mitzugestalten.

Derzeitige Arbeitsfelder:
Lehm- und Strohballenbau, energetische Gebäudesanierung und Schaffung neuer behindertengerechter Bereiche, Spannungsstabilisierung zur CO2-Reduzierung, Aufbau von Kontakten in andere europäische Städte und ländliche Regionen mit Bezug auf eine nachhaltige Entwicklung.

 

B.Trindade Pacheco & K.Polborn Ceppas

 

Fast jedes Flachdach kann begrünt werden. Auch schräge Dächer können begrünt werden, dieses erfordert lediglich andere Lösungen für die Bewässerung. Extensiv begrünte Dächer sollte man in der Regel nicht betreten, da die dort wachsenden Arten wie Sedum oder der Schnittlauch dies nicht mögen. Dafür muss man sich um diese Dächer nicht weiter kümmern. Ein bis zweimal jährlich sollte man einen Pflegegang einplanen.

Bei entsprechender Dachbegrünung kann man sich im Sommer die Klimaanlage sparen –schwarze Flachdächer sind an sonnigen Tagen doppelt so heiß wie begrünte Dächer. In Deutschland kann man damit auch ganz konkret Geld sparen, denn man zahlt pro Quadratmeter versiegelter Fläche ein „Niederschlagsentwässerungsentgelt“, welches üblicherweise in den Nebenkosten abgerechnet wird. Wenn man ein Gründach besitzt, wird man anteilig von der Gebühr befreit, da ca. die Hälfte des Niederschlages verdunstet. Auf diesem Weg spart man bis zu 50 Prozent der Abgabe.

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